Donnerstag, 10.10.2013

Endlich!

2 Monate bin ich nun schon wieder in Deutschland und auf der einen Seite fühlt es sich an, als wäre ich wieder eine Ewigkeit hier und vorallem als wäre ich nie weggewesen und auf der anderen Seite fühlt es sich an, als ob ich jeden Moment wieder zurückfliegen würde. Und uim ehrlich zu sein, ja, das würde ich momentan liebend gerne. Nicht, weil mir das Leben hier nicht gefällt. Aber ich vermisse einfach die Leute aus Russland so sehr. Und die Zeit als Freiwilliger.

Kein einfaches Jahr liegt hinter mir. Zwölf Monate, in denen ich viel erlebt habe, Ereignisse, die mein Leben verändert haben, ja, man kann sogar sagen, das diese Ereignisse auch mich verändert haben und nun ist mein Auslandsjahr schon zu Ende, auch wenn ich das sicher erst realisieren werde, wenn ich eine Zeit lang wieder in Deutschland gelebt habe.

Auch wenn das Jahr eine Überzahl an negativen Ereignissen mit sich getragen hat, würde ich es jederzeit so wiederholen, wie es war. Die wichtigste Frage, die man nach so einem Jahr gestellt bekommt, ist die, ob man sich geändert hat. Vielleicht bin ich selbstständiger, reifer und erwachsener geworden.

Von Freunden kriege ich andauernd zu hören, wie sehr ich mich doch verändert habe. Aber habe ich mich das wirklich? Ich kann das nicht einschätzen, inwiefern ich mich geändert habe, denn auch mein Umfeld in Deutschland hat sich geändert. Aber auf jeden Fall habe ich Erfahrungen gesammelt, die mein Leben immer prägen werden. Ich werde immer an meine Zeit in Russland denken und werde sicher auch meinen Enkeln noch davon erzählen. Ob von der Kultur, den Menschen oder der Arbeit, die mir soviel bedeutet und die das letzte Jahr mein kompletter Lebensinhalt war.

Ein Auslandsjahr ist eine super Sache und dann auch noch bei einer so tollen Organisation mitzuwirken. Mir hat es sehr viel bedeutet, ein Teil von Perspektivy und vom ICE zu sein.

 In meinen Gedanken sind mir aber noch zwei Sachen klar geworden. Ich habe eine große Verantwortung für andere übernommen. Eine Verantwortung für Menschen, die so ein Leben, wie ich es führe, niemals führen können. Ein ziemlich befremdes Gefühl, zumindest noch vor zwölf Monaten. Heute bin ich stolz darauf. Ich habe einen Dienst geführt, der nicht gerade selbstverständlich ist. Zum anderen ist mir klar geworden, dass ich ein Land kennengelernt habe, was vorher für mich vorher keinerlei Bedeutung hatte.

Ich hatte das Jahr meines Lebens und die Erfahrungen und Erlebnisse, die ich gewinnen und erleben durfte waren einzigartig und werde ich niemals vergessen. Ich habe eine neue zweite Heimat gefunden, einen Ort, an den ich bestimmt oft zurückkehren werde. Denn dieser Ort hat mein Leben einmal um 180 Grad gewendet.

Das Jahr hat mich bewegt. Ich habe eine neue Kultur kennengelernt, eine neue Sprache gelernt, ich habe gelernt, mit Menschen mit Behinderungen zu arbeiten, mit ihnen zu arbeiten und mit ihnen Spaß zu haben. Es war eine wunderbare Zeit in dem Zentrum zusammen mit den Pädagogen, meinen Mitfreiwilligen aber vorallem mit meinen Schützlingen. Ich habe gefunden, was mich glücklich gemacht. 

In vielen Gesprächen mit meiner Nachfolgerin weiß ich, dass es meinen Schützlingen gut geht. Und das ist für mich das wichtigste.

Aber was ich weiß: Russland ist nicht nur ein Teil meiner Vergangenheit, sondern auch meiner Gegenwart und meiner Zukunft.

Und ich freue mich jetzt schon sehr auf das nächste Wiedersehen in Russland. Und das kommt schneller, als ich denken kann.

Russland, ich vermisse dich. 

 

 

Mittwoch, 14.08.2013

Tschüss Russland!

Die Koffer sind zu, der letzte Wodka ist getrunken und in 15 Stunden bin ich bereits wieder auf deutschem Boden. Irgendwie ein befremdes Gefühl und auch wenn das doof klingt, kann ich mich momentan mit dem Gefühl nicht anfreunden. Für mich fühlt es sich so an, als ob ich in den Urlaub fahre. 

Aber bald sitze ich schon in Hofheim und bald in Dresden und bald in meiner Ausbildungsschule in Leipzig.
Mir geht das irgendwie gerade alles zu schnell. Der Abschied hier von meiner neuen Heimat, das Wiedersehen mit all meinen lieben Leuten und das Leben in meiner neuen Heimat.

Deutschland, ich komme!
Russland, ich gehe! 

Danke Piter für die letzten 12 Monate! Ich komme wieder, velass dich drauf! 

Samstag, 03.08.2013

Man soll gehen, wenn es am Besten ist.

Es ist wahrscheinlich der letzte Blogeintrag, der aus Russland kommt. Auch wenn es noch genau 12Tage sind, bis ich wieder deutschen Boden unter mir habe. Aber in 2 Tagen kommt bereits meine Schwester und ob ich da einen Blogeintrag schreiben werde, ist fraglich. Trotzallem will ich diesen Eintrag als Rückblick nutzen. Als Rückblick auf tolle 12 Monate.

Die letzten 12 Monate sind verflogen. Noch jetzt kann ich mich leicht an den Moment erinnern, als ich mit meiner Familie am 31.12.2011 zusammen stand und wir "..3...2...1..." ins neue Jahr gezählt haben, in ein Jahr, welches ich nie vergessen werde. 2012 hieß für mich, dass es Zeit war den sicheren Hafen von meiner Heimat zu verlassen und in meinen Traum und diese Welt aufzubrechen. Es war das Jahr voller neuen Menschen, neuen Erfahrungen, neuen Erlebnissen, neuen Orten, neuen Herausforderungen und neuen Veränderungen. Dinge, die mich nie mehr verlassen werden.

Als klar war, dass es für mich ein Jahr ins Ausland geht, konnte ich mir anfangs nicht vorstellen, wie es wird, im Ausland zu leben. Es war kein ängstliches Gefühl, es war ein leeres Gefühl. Und vor einem Jahr habe ich dann all meine Kraft und meinen Mut zusammen genommen und habe mich auf den langen Weg mit dem Bus nach Russland gemacht und wollte meine eigenen Fußspuren auf dieser riesigen und wunderschönen Welt hinterlassen. Ich habe aber meine Fußspuren nicht nur an den Orten in Russland hinterlassen, die ich besucht habe, sondern auch in all den Herzen der lieben Menschen, die ich hier kennengelernt habe bzw. kennenlernen durfte.

Als ich vor 12 Monaten meine Heimat zurück gelassen habe, habe ich wundervolle Menschen zurück gelassen. Menschen, die mir Kraft gaben, diesen besonderen Schritt in meinem Leben zu gehen und auch Menschen, die mich und meine Heimat ausmachen. Sie machen mich zu dem, der ich bin. Und so schwer es auch war, genau diese Menschen 2.100 Kilometer zurück zu lassen, um in ein neues Abenteuer zu starten, habe ich doch keinen Tag verlebt, an dem ich in Gedanken nicht bei ihnen war. Sie waren bei mir. Jeden Tag.

Ich hatte das Jahr meines Lebens und die Erfahrungen und Erlebnisse, die ich gewinnen und erleben durfte waren einzigartig und werde ich niemals vergessen. Ich habe eine neue zweite Heimat gefunden, einen Ort, an den ich bestimmt oft zurückkehren werde. Denn dieser Ort hat mein Leben einmal um 180 Grad gewendet. Vielleicht werdet auch ihr irgendwann einen Ort finden, der euch für immer verändert. Ich wünsche es jedem einzelnen von ganzem Herzen. Ich habe neue Leute kennengelernt, die mir so sehr ans Herz gewachsen bin, es sind Freundschaften fürs Leben entstanden. Ich bin stolz auf mich, stolz auf meinen Traum, aber vorallem bin ich stolz auf meine Fußspuren, die ich hinterlassen habe.

Das Jahr hat mich bewegt. Ich habe eine neue Kultur kennengelernt, eine neue Sprache gelernt, ich habe gelernt, mit Menschen mit Behinderungen zu arbeiten, mit ihnen zu arbeiten und mit ihnen Spaß zu haben.

 

Es war vielleicht nicht immer ein einfaches Jahr und es gab viele Höhen und Tiefen und grade meine Gesundheit hat nicht immer mitgespielt, aber grade diese Dinge haben mich stärker gemacht!

Es tut mir im Herzen weh, wenn ich darüber nach denke, das meine Zeit als Freiwillige vorbei ist. Aber auch, dass meine Zeit mit diesem Blog langsam zu Ende geht. Diese Internetseite ist mir sehr ans Herz gewachsen. Auch wenn es "nur" eine Internetseite ist, so habe ich viele Stunden mit ihr während diesem Jahr verbracht und ich habe sie an allem teilhaben lassen. Ich werde das Strahlen auf meinem Gesicht, während ich meinen Blog schreibe, vermissen.
Aber was wäre dieser Blog ohne euch? Ich danke euch , für 10.567 Besuche von einer Internetseite eines nun erwachsenen und reifen Mädchens. Ich danke euch, denn ihr ward Teil meines Auslandsjahres. Ihr habt mich unterstützt und motiviert. Ich habe es geliebt, für euch zu schreiben!
Auch möchte ich meiner Familie und meinen Freunden danken. Ihr habt mich wirklich immer unterstützt! DANKE!
Aber auch meiner Organisation, dem ICE, will ich danken. Ihr seid klasse!
Und zuletzt meinen Leuten hier in Russland, meinen Mitfreiwilligen. Es war ein wirklich geniales, unvergessliches Jahr mit euch!
Grade meinen beiden liebsten WG-Mitbewohnern Fina und Bettina will ich ganz, ganz besonders danken. Ihr seid die besten WG-Mitbewohner, die man sich wünschen kann! Ihr habt mir soviel gegeben, das ist echt der Wahnsinn. Ich werde immer an die Zeit in der Langweiler-WG denken, natürlich immer mit einem Lächeln im Gesicht und mit ganz viel Mais vor meinen Augen :)
Russland ist nicht nur ein Teil meiner Vergangenheit, sondern auch meiner Gegenwart und meiner Zukunft. 
Ein Sprichwort sagt:
" Du siehst die leuchtende Sternschnuppe nur dann, wenn sie vergeht."
Meine Zeit ist vergangen, doch das Leuchten werde ich in meiner Erinnerung immer sehen, fühlen und lieben.
Russland, ich liebe dich. Für immer. Danke für ein wunderbares Jahr. Wir sehen uns ganz bald wieder!
 
                                        
                                        I was here
                                        I lived, I loved
                                       I was here
                                       I did, I've done, everything that I wanted
                                       And it was more than I thought it would be
                                       I will leave my mark so everyone will know
                                       I was here
Samstag, 27.07.2013

Lager, das 2.

Letzte Woche Mittwoch ging es für mich wieder in die Wildnis, spontan wie ich bin :) Denn eigentlich war ich gar nicht eingeplant, aber was sollte ich auch hier 2 Wochen alleine machen! Angekommen im Lager waren alle total unmotiviert und sind früh ins Bett gegangen. Anfangs war ich etwas enttäuscht aber da wusste ich noch nicht, dass das Lager echt nochmal cool wird! Das Wetter stimmte leider nicht so wie beim ersten Lager und so hat es von den 9 Tagen, die ich dort war 7 Tage geregnet! Aber Farina, Veronika und ich haben uns etwas gegen Langweile & das blöde Wetter überlegt und so ist nun ein ziemlich geiles Video entstanden.

Gefilmt haben wir die Kinder und die Pädagogen und das Video kann sich wirklich sehen lassen! Alleine heute abend haben wir uns das Video schon 3 mal angeschaut! :) Und sogar Veronikas Schwester und deren Freund mussten heute Abend lachen,als sie das Video gesehen haben, obwohl sie kein russisch verstehen
Schade,dass ich die Reaktion der Pädagogen im Tageszentrum nicht sehe, wenn sie sich das Video anschauen :) Ein riesen Danke auch nochmal an Farina!!!!

Ansonsten wurde viel spazieren gegangen, ich habe mich an manchen Stunden zurückgezogen, um meinen Abschlussbericht erfolgreich zu beenden und hatte an 2 Tagen ein Kind zu betreuuen, was sich ziemlich lustig gestaltet hat :)
Dann kamen noch 2 ehemalige Freiwillige zu Besuch für 2 Tage und so hat uns das schlechte Wetter auch nicht mehr gestört :)

Die vorletzte Nacht sind wir bis morgens um 9 Uhr wachgeblieben, denn Veronika hatte Nachtdienst und Farina und ich machten einfach mit. Wachgehalten haben wir uns mit Holz nachlegen, Videos machen und basteln. Am nächsten Morgen schickten Farina und ich Veronika und die Köchin ins Bett und Farina und ich machten Frühstück für 40 Leute und machten noch einen schönen Morgenspaziergang und ich bin um 9 ins Bett, während Farina arbeiten musste.

Anders als bei dem letzten Lager waren bei diesem noch Straßenkinder die 11 Tage dabei im Alter von 3-16 Jahren und den kleinen Kolja habe ich glaube ich wirklich adoptiert :) So sind wir beide, da ich ja nicht arbeiten musste, spazieren gegangen, haben Höhlen im Wald gefunden oder eine Fahrt mit dem Ruderboot gemacht! Auf jeden Fall werde ich ihn auch nochmal besuchen fahren, bevor ich nach Deutschland fahre! :)

 Da hängt wohl ein Handy am Baum :)

Romantisch :)

 Nachtdienst :)

Der schönste + wärmste Tag der Woche!

Kolja :)

Besuch der "Alten"


Danke für die tollen Tage :))

Jetzt fahre ich morgen erstmal auf mein Abschlussseminar und danach bleiben mir nur noch 4 volle Tage "alleine" in Piter, denn am 5. August werde ich meine Schwester & Felix vom Flughafen abholen und dann haben wir 10 tolle Tage!

Ich grüße euch aus dem auch mittlerweilen echt warmen Russland! Der Sommer kommt ab Mittwoch zu uns zurück! :))

Samstag, 13.07.2013

кушать. домой. Слава.

11 Tage Sommerlager mit unseren Schützlingen. 
11 Tage ohne fließendes Wasser, ohne Strom, ohne ein Klo, ohne eine Dusche, ohne ein richtiges Bett. 11 Tage ausgesetzt auf einem Zeltplatz zwischen Meer und Wald. Für viele hört sich das vielleicht furchtbar an, aber für mich und 13 Schützlinge und 17 Pädagogen und Freiwilligen wurde das zur Realität und im Nachhinein waren es einfach nur 11 wunderbare Tage! Ein schönes Gefühl, aufzustehen und aus dem Zelt zu kommen und direkt aufs Meer zu schauen. EIn wunderschönes Gefühl, die Kinder so glücklich zu sehen und dabei auch mega viel Spaß zu haben. 

Während der 11 Tage hat man jeweils ein Kind zugeteilt. In meinem Falle ein 11-jähriger Autist. Ein sehr schmusebedürftiger, aber auch aufgeweckter Junge, der immer wieder für neue Überraschungen bereit war und ein Junge,der den Sand und das Meer liebte.
Der Tagesablauf war eigentlich immer derselbe. Um 8.30 standen wir Betreuer auf, frühstückten und weckten die Kinder um 9.00, dann gab es für sie Frühstück und danach gab es eine sogenannte "Master-Klass", also eine Unterrichtseinheit. Zum Beispiel ein "Marathon", Flaggen basteln, mit den Kindern basteln oder oder...
Danach gab es MIttagessen, danach eine Mittagsstunde und dann gab es auch schon wieder essen. Früchte essen und Kekse. Mit meinem Kind gestaltete sich das manchmal etwas schwierig, denn er hatte schnelle Finger und stand nun mal mehr auf Kekse, als auf Früchte. Danach war freie Zeit, was bedeutet, das wir mit den Kindern machen konnten, was wir wollten.Da meiner das Meer liebte, bin ich also öfters schwimmen gegangen mit ihm oder spazieren oder saß mit ihm einfach nur in der Sonne, denn wir hatten mega Glück mit dem Wetter!
Nach dieser freien Zeit, man mag es kaum glauben, aber es gab wieder essen. Und dann war der Tag auch schon vorbei.

Bevor ich weitererzähle, erläutere ich kurz mal meine Überschrift: кушать. домой. Слава. Auf Deutsch: Essen, Nach Hause, Slava! Ein Schützling, die ich auch schon aus dem Tageszentrum kannte, kann theoretisch normal reden. Aber im praktischen Teil, schafft sie es nur, die Grundbedürfnisse zu sagen. Unzwar jede Minute!! Und das wurde dann ziemlich lustig, denn irgendwann machten wir uns alle einen Spaß daraus. Auch wenn das ziemlich böse klingt, aber es war ein Bild für die Götter, als sie sagte, sie will nach Hause und ich ihr zB. mein Handy in die Hand gab und gesagt habe,sie soll ihre Mama anrufen. Sie schnappte sich mein Handy hielt es an ihr Ohr und sagte: Mama, ich will nach Hause. Wir sagten ihr, sie soll die Tasche packen und nach Hause gehen. Daraufhin ruf sie den Fahrer Slava über den ganzen Zeltplatz, der sie dann nach Hause bringen sollte.

Abends wurde dann mit dem Pädagogen zusammen am Lagerfeuer gesessen oder es wurde früh geschlafen oder wir Freiwilligen vergnügten uns auf dem Lager nebenan, ein Lager von Volkswagen.

Am Abschlussabend des Lagers wurden natürlich viele Tränen verdrückt (ja, sehr viele. Ich weiß nicht, wann ich das letzte mal so geweint habe), denn ich musste mich nicht nur von den Kindern verabschieden, sondern auch von all den Pädagogen, die mich die fast 11 Monate begleitet haben. Einfach kaum zu realisieren, dass diese Zeit vorbei sein soll...und immer mehr kommt Abschiedsstimmung hervor. 

Aber jetzt will ich euch noch ein paar Fotos zeigen und bitte habt Verständnis, dass ich keine von den Kindern veröffentliche bzw keine Gesichter der Kinder, auch wenn es viele, total schöne gibt.

 
Sommerlager ´13. Umgeben von einer wunderschönen Landschaft!

 Wäsche waschen in der Ostsee. 

 

 

 
Abends wurde dann Schach gespielt oder oder...

  Der Wunschbaum!

 Wettbewerb: Wer hat das schönste Zelt?

..wir Freiwilligen hatten auch unseren Spaß...

...und viel Gute Laune!

..oder wir haben einfach nur geschlafen..

...und man gewöhnte sich auch an unser professorisches Bad!

  Das Ende des Meers, nur schwer zu erahnen. 

  Besuch auf einem "TIerzoo"   

  Drachensteigen =)

  Abschlusstag mit Theaterstück..

...Schaumparty.. 

 ..und Danksagungen! Man sieht, wie fertig ich war!

    Na, er kann den Tagesplan lesen?

 
Ein ganz besonderer Dank an Flo (auch wenn das Foto total bescheuert ist!)! Danke an wunderschöne 10 Monate im Tageszentrum!

Und als ich Donnerstag nach Hause kam, wartete auch schon eine Überraschung auf mich. 2 wunderschön bepackte Pakete aus Deutschland! Ein riesen Dankeschön an meine Familie! Ihr seid klasse =)

Jetzt genieße ich erstmal meinen wohlverdienten, ersten richtigen Urlaub nach 10 1/2 Monaten, schreibe Abschlussbericht und warte erstmal gespannt auf den Besuch von unseren Nachfolgern und danach auf den von meiner Schwester und ihrem Freund und freue mich dann auf ein Zwischenstopp zuhause, bevor es dann über Dresden nach Leipzig geht! Das wird wunderbar!

Hören werdet ihr von mir wahrscheinlich erst wieder im August, es sei denn, es passiert irgendetwas spanndendes in meinem Urlaub =)

Sonntag, 30.06.2013

Die Stadt der Städte

Immer wieder werden wir für unsere doch manchmal schwere Arbeit mit dieser wunderschönen Stadt hier belohnt!

Hinter mir liegt eine emotionale Woche. Die letzten Tage im Tageszentrum liegt hinter mir und die damit verbundenen Abschiede waren nicht wirklich einfach und so flossen diese Woche viele, viele Tränen!
Aber ich hatte auch wunderschöne Momente, die ich euch anhand der Fotos zeigen will. Sorry, aber ich bin einfach zu fertig heute, wollte mich aber dennoch melde, denn morgen geht es ... trommelwirbel ... zu dem lang ersehnten Sommerlager! 11 Tage 24 h arbeiten. Danach habe ich mir meinen Urlaubbis zum 2.September deutlich verdient =)

23-24.Juni -Die kürzeste Nacht des Jahres

Hier in Sankt Petersburg wird der Schulabschluss der Russen ganz groß gefeiert, auch genannt: Алый парусa, übersetzt mit Scharlachroten Segel. Nachdem Carlotta, Bettina und ich großes Glück hatten und einen wunderbaren Blick auf alles hatten, dauerte es noch etwas,bis es um 01.40 endlich anfing. Zugegeben, in dieser Nacht war es sehr bewölkt und dadurch nicht so hell, wie sonst. Das Feuerwerk und die Lichtshow war glaube ich das größte, teuerste und beste, was ich bisher gesehen habe. Das Schiff, worum es bei der ganzen Show EIGENTLICH ging, war da Nebensache! Aber schaut selbst.

 Kurz vor Mitternacht, der Mond geht auf =)  Die Show beginnt..

..und nimmt ihren Lauf... 

 Und dann fährt auch schon das Schiff ein.. ...und nach einer halben Stunde ist auch schon alles vorbei!

 

28.6. - Dankeschön von Perspektivy für uns Freiwillige

 
..und als Dankeschön: Eine 2stündige Bootsfahrt duch Piter - Ein Traum!

 
Es ist schon zu früh, euch zu Danken, aber ich tue es trotzdem schon. Man kann nie genug danken!

  
Dahinter zu sehen: Unsere geliebte Sprachschule!

29.6. - Nachgeburtstagsfeier und die Frage um die Kokosnuss

 Wie kriegt man eine Kokusnuss auf? Sägen?

Richtig: Auf den Boden schlagen!

46 Tage bleiben mir noch in dieser wunderbaren Stadt Minus 11 Tage Sommerlager. Auf gehts!

 

 

Samstag, 22.06.2013

Immer diese verrückten Deutschen!

Und schon wieder ist eine Woche rum. Warum muss die Zeit grade so rasen? Jetzt wo das Wetter soooo schön ist und man soooo viel machen kann! 

Was denn alles so? (Sorry, aber das wir ein Blogeintrag mit mehr Bildern als Text. Aber es gibt einfach mal von der Woche über 450 Bilder!)

Zum einen, kann man rum spinnen, wenn man auf die Straßenbahn wartet:

 

 

 

Zum anderen kann man rum spinnen, wenn man in der Eletritschka sitzt:

Und man kann rum spinnen, wenn man am Meer ist:

 
Sonnenuntergang am Meer...mit das schönste auf der Welt :)


Und hier trauten sich 2 sogar in die Ostsee :)

  
Das rechte Bild muss keiner verstehen außer Marcel & Bettina :) 

 

Und heute ging es mit Carlotta ins 50 km entfernte Schlüsselburg, ein kleines verträumtes Dorf direkt am Ladogasee,, der mit einer Fläche von 17.700 km² der größte See Europas ist! Unser Ziel war eine kleine Insel, die Schlüsselburg. Nach einer Bootsfahrt waren wir dann auf der kleinen Insel und die frische Luft  und diese wunderschöne Landschaft tat richtig gut! 

     
Eine wunderbare Landschaft ... 

 
Das Ende vom See kann man nur erahnen...

 

Auf jeden Fall waren es wieder wunderbare Momente! Jetzt geht es aber schlafen, denn morgen Nacht steht das lang ersehnte Fest an, dass erst um 23 Uhr beginnt. Also, eine Gute Nacht nach Deutschland :)

Sonntag, 16.06.2013

Wie die Zeit doch rennt..

Und schon wieder sind 2 Wochen seit meinem letzten Blogeintrag vergangen! Und schon wieder sind tolle Tage mit tollen Leuten vorbei! Und so langsam fange ich an, zu realisieren, was ich bald nicht mehr haben werde. Aber hey, es sind noch genau 60 Tage, bis ich ausreisen werde. Und nur noch eine Woche Arbeit! Auf der einen Seite kommt mir vieles schon so lange her, aber auf der anderen Seite denke ich, mann, es war doch erst gestern, als wir uns alle in München in den Bus gesetzt haben und uns auf den langen Weg gemacht haben. Aber wenn ich auf die Zeit zurück blicke, wir können alle aufeinander stolz sein. Jeder persönlich hatte seine eigenen Hürden zu bezwingen. Aber das soll noch kein Fazit sein. Das kommt erst in ein paar Wochen...

Was ist denn alles weder so passiert in den letzten 2 Wochen?
Auf der Arbeit läuft alles. So mehr oder weniger. Momentan bin ich ( leider ) froh, wenn ich in 1 Woche sagen kann, ich habe es geschafft! Aber vielleicht soll es so sein. Vielleicht soll es dazu beitragen, dass einem der Abschied leichter gemacht wird. Aber der schönste Höhepunkt wartet ja noch auf mich =) Das Sommerlager am Meer mit den Kindern! Und das ist schon in 14 Tagen und zusammen mit Bettina, Flo und Simon machen wir uns das schon schön!

Dann war da noch Johannas (und Christians) Geburtstag, in den wir zusammen am Strand der Peter - und Paulfestung gefeiert haben und von dort sind Bettina und ich dann am nächsten Morgen direkt zur Arbeit! Groß gefeiert wurde dann nochmal am Wochenende! 

 ...mit Blick auf die Stadt!

 

...Sankt Petersburg bei Nacht, ein wahrer Traum!

 

  

Dann ist momentan Full House bei uns in der WG. Die Liebsten meiner Mitbewohner sind momentan zu Besuch in Russland! Deshalb entstand heute ein äußerst lustiger Mittag/Nachmittag/Abend mit Bettina und Marcel und später dann noch mit Johanna, Isa und Nils. Und abends waren wir dann im Kino. Im russischen =P Hangover 3 war angesagt! Yihaa!

 
Die verrückten Deutschen in einem Restaurant... 


Einmal posen wie die Russinen...

Und hoch ging es auf die Isaakskathedrale!

...mit tollem Blick auf die Stadt

 211 Stufen haben wir bezwungen!

 
Und wieder diese verrückten Deutschen..

  Ich hab dich sehr, sehr gerne :)

Die nächsten Wochen werden wieder ereignisvoll. So steht diese Woche die letzte volle Arbeitswoche an, am Wochenende dann der Schulabschluss der Russen, was hier groß gefeiert wird. Ich weiß nicht, ob jemanden die Scharlachroten Segeln was sagen. Wenn nicht, hier ein Auszug:

"Die Scharlachroten Segeln ist die größte Feier von Schulabsolventen in St. Petersburg und vielleicht sogar in ganz Russland. Die aufwendig inszenierte Mega-Show findet Mitte Juni zur Zeit der Weißen Nächte statt und wird im russischen Fernsehen live übertragen. Konzerte auf dem Land und einer Mega-Show mit Feuerwerk und der Einfahrt des Segelschiffes mit den scharlachroten Segeln auf dem Newa Fluss. "

Hier ein Vorgeschmack mit einem Video (spult vor bis zum Schluss! )

Dann natürlich mein Geburtstag und dann der krönende Abschluss meines Jahres: Das Sommerlager =)

Ich küsse euch aus Russland, 
Sophie 

Montag, 03.06.2013

Kalendarischer Sommer! :)

Seit Samstag ist offiziell Sommer! Yeah!

Und eigentlich habe ich auch nicht viel zu erzählen. Deswegen werden es wohl mehr Bilder als Worte!
Am 1. Juni waren gleich 2 Veranstaltungen von Perspektivy. Einmal Tag der offenen Tür von dem Kinderheim in Pawlowsk und der "Flashmob" vom Familienprojekt. Letztere Veranstaltung war etwas kurzweilig und dafür, dass die Veranstaltung für manche Freiwillige Plicht war, bestand der Flashmob daraus, dass Kinder Luftballons steigen lassen. Nach 2 Minuten war dann alles vorbei!

Sonntags dann wurde das erste Mal angegrillt. Und nach kurzen Anfangsproblemen fanden wir dann doch eine schöne Stelle zum Grillen und es wurde ein schöner Nachmittag/Abend!


Typische Situation: Die Jungs grillen, die Mädels bereiten das Essen vor!


Yamyam :)

 
Links: Bettina liest die deutsche Bravo!

 Wunderschönes Motiv für tolle Fotos:
     


Ein Russe im Schwimmring: Ich will auch, ich will auch!

Heute sollte es dann ein schön entspannter Tag werden und so war ich das erste Mal in der Ostsee schwimmen, auch wenn nur eine klitzekleine Minute. Da es dann doch zu warm wurde, tagsüber hatten wir 30 Grad hier, fuhr ich heim, räumte kurz auf und machte mich an den nächsten Strand, zur Peter-und Paulfestung! Und es war ganz schön, 3 Stunden mal abzuschalten und obwohl man die Straße gesehen hat, hat man nur die Wellen und die Möwen gehört, es hat nach Meer gerochen und man hatte einen schönen Blick auf die Stadt! Wunderschön :) Und nach Hause ging es dann barfuß zu Fuß! :)


Das Leben kann so schön sein :) 



Wunderschönes Licht auf dem Nachhauseweg!

Von der Arbeit gibt es nicht wirklich was neues. Außer das wir nun ein Kind von der Schule "aufgenommen" haben, was nicht leicht ist. Lässt man sie eine Sekunde aus den Augen, schlägt sie eine Fensterscheibe ein etc. Mal schauen, wie es mit ihr wird!

Ich sende euch warme Grüße nach Deutschland!

Nachts um 23:50 Uhr Blick aus meinem Fenster!

Samstag, 25.05.2013

Urlaubsgefühl!

Und schon wieder ist fast eine Woche vorbei! Die Zeit rast einfach viel zu schnell momentan, dass ich kaum hinterher komme mit meinen Gedanken. Und da de Zeit viel zu schade ist, um zuhause zu sitzen, versuche ich nach der Arbeit jeden Tag noch etwas zu machen. So ging es letzte Woche zum Beispiel mit Bettina zur Auferstehungskirche und von dort aus mit einem großen Umweg nach Hause, wo uns dann ganz schön die Füße weh taten! Und so langsam glaube ich wirklich, dass irgendetwas mit uns passiert, wenn wir Mais essen. Der Abend war dann zumindest noch sehr lustig =)

  Was hat sie denn da?

 Richtig. Einen Maiskolben =)

Gestern ist Bettina dann wieder nach Estland gefahren und für Fina und mich ging es dann gestern ans Meer mit vielen anderen Freiwilligen. Eine ziemlich lustige Truppe befand sich also an einem wunderschönen Strand, den ich sogar noch vor den Strand von Repino vorziehe und es wurde ein lustiger und musikalischer Nachmittag.

 
So liebe ich das Meer. Hohe Dünen und wunderschöner Sand!

 Superman Nils!

 Windig, aber warm!

 

 Nils versuchte sich derweil am Wassergolf! 

 

Und im Liegen wurde es dann musikalisch!

Was eine Sandburg =D 

Da alle sich relativ früh schon verabschiedeten, entschieden FIna und ich noch am Strand zu bleiben, uns auszuruhen oder Gitarre zu spielen.

Als es schließlich doch anfing zu regnen, machten wir uns auch auf den Rückweg und abends nutzen wir dann wieder unserern Fernsehr um das Champions League Finale zu schauen! Der russische Kommentator lies ziemlch lustige Sprüche über die Deutschen ab und hatte ein paar Probleme damit, die Namen der Spieler auszusprechen! 

Heute sollte es eigentlich ein gemütlicher Tag werden, passend zu dem Regen draußen! Doch als Nils mich angerufen hatte und gesagt hat, was alles los ist in der Stadt machte ich mich dann doch auf und bin in die sehr volle und chaotische Stadt gefahren. Und warum das alles? Sankt Petersburg wird morgen 310 Jahre alt und da der Feiertag auf ein Montag fällt, wird am Wochenende gefeiert. Und das nicht zu wenig!

 
Überall hingen wieder Plakate!

  
Der ganze Newskii war abgesperrt und überall wurde gefeiert!


Der Höhepunkt war ein einstündiges Konzert mit 4.000 Stimmen aus verschiedenen Ländern! Eine sehr coole Atmosphäre!

Ihr seht, es wird auch im Sommer hier wirklich nicht langweilig! =)

Auf dieser Seite werden lediglich die 10 neuesten Blogeinträge angezeigt. Ältere Einträge können über das Archiv auf der rechten Seite dieses Blogs aufgerufen werden.